Die große Welt der Dachziegel

Montag, 7. Juni 2010

Dachziegel sind Bauelemente aus unterschiedlichen Materialien, die zum Decken von geneigten Dächern verwendet werden.

Geschichte der Dachziegel

Der aus Ton gebrannte Dachziegel wurde schon 450 vor Christus von den Korinthern erfunden und wird noch heute genutzt. Erst während der Industrialisierung wurde es möglich Dachziegel maschinell in großer Stückzahl zu produzieren.

Herstellung der Dachziegel

Zur Herstellung wird zuerst Lehm abgebaut, dann der Feuchtgehalt der Ton-/Lehmmischung optimiert, die Masse in Form gebracht, getrocknet und schließlich gebrannt. Die Farbe der Naturroten Ziegel hängt von den enthaltenen Mineralien ab. Die engobe Farbgebung kommt zustande, indem eine Tonschlämme mit bestimmten Mineraliengehalt vor dem Brennen auf den Ziegel aufgebracht wird. Außerdem können Farbpigmente vor dem Brennen beigemischt werden, um den erwünschten Farbton zu erreichen. Auch ist es möglich den Dachziegel mit einer Glasur zu überziehen, um gelbe oder schwarze Ziegel zu erhalten.

Dachziegel Arten

Es gibt verschiedene Arten von Dachziegel, deren Hauptunterschiede in ihrem Aussehen liegen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Strangdachziegeln und Preßdachziegeln, die es jeweils mit und ohne Falz gibt. Erstere werden im Strangpressverfahren, letztere werden aus der Tonmasse ausgestanzt. Als Falz bezeichnet man die Vertiefung eines Ziegels, in die der nächste Ziegel greift. Falze können sich dabei an allen Seiten des Ziegels befinden. Zu den falzlosen Dachziegeln gehören unter anderem die so genannten Biberschwänze, welche man zu den Strangdachziegeln zählt. Zu den Dachziegeln ohne Falz gehört der Strangfalzziegel. Falzlose Ziegel ergeben nur ein regenfestes Dach, wenn sie sich überlappen; diese Überlappung ist bei den Ziegeln mit Falz nicht nötig.

Thema: Artikelverzeichnis, Internet-Telefonie (VoIP)

IP-Telefonanlagen vereinen Computernetzwerke und Telefonnetze

Sonntag, 8. November 2009

Seit dem schnelle Internetanbindungen mit DSL Flatrate verfügbar sind, ist die Internet Telefonie stark im Kommen. Da ein einzelnes Internet Telefon für eine ganze Firma nicht ausreicht, fragt der Markt IP-Telefonanlagen nach, die mittlerweile auch in großer Anzahl und in guter Qualität angeboten werden. In der Regel kann man mit einer VoIP Telefonanlage nicht nur über IP telefonieren, sondern auch das ganz normale Telefonnetz nutzen.

Moderne IP-Telefonanlagen bieten heutzutage über die reine Anbindung an das Internet und das konventionelle Telefonnetz eine ganze Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten, die man bei der Auswahl des Modells kennen sollte. Zum Standard gehört auf jeden Fall, dass die IP-Telefonanlage ein DSL-Modem sowie einen Router für das lokale Netz enthält und daher auch die Internetverbindungen der darin eingebundenen Arbeitsplatzcomputer realisiert.

Da eine IP-Telefonanlage ja definitionsgemäß in der Lage sein muss, Telefonverkehr über TCP/IP-Netzwerke abzuwickeln, kann man sich die Telefonleitungen zu Nebenstellen sparen, indem man dort IP-Telefone einsetzt und über das lokale Netz an die Telefonanlage anbindet. Da sowohl im Intra- als auch im Internet das gleiche Protokoll verwendet wird, kann man auch Nebenstellen einbinden, die gar nicht im Haus sind. Auf diese Weise können zum Beispiel auch Mitarbeiter auf Geschäftsreisen über den normalen Firmenanschluss telefonieren.

Ein weiteres Feature, welches eine IP-Telefonanlage bieten sollte, ist die Möglichkeit, über mehr als einen Internet Telefonie Provider zu telefonieren. So kann man Telefongespräche ins Ausland jeweils über lokale Provider und damit zu den jeweiligen Preisen für Inlandsgespräche führen. Darauf baut dann ein weiteres Feature moderner IP-Telefonanlagen auf, das Least Cost Routing, welches alle Verbindungen automatisch auf dem günstigsten Wege herstellt.

Thema: Internet-Telefonie (VoIP)

IP Telefonie: Telefonieren über das Internet

Sonntag, 8. November 2009

Bei der IP Telefonie – auch als VOIP Telefonie (Voice over IP) oder Internet Telefonie bezeichnet – wird im Prinzip das Internet als Telefonleitung benutzt. Beim herkömmlichen, analogen Telefon verwandelt die Sprechkapsel beim einen Teilnehmer die Schallwellen in elektrische Impulse, die über den Telefondraht zur Hörkapsel des anderen geleitet werden. Diese verwandelt die elektrischen Impulse wiederum in Schall zurück. Bei der digitalen Telefonie, zum Beispiel bei der IP Telefonie, aber auch bei ISDN, wird zunächst genauso der Schall in Stromschwankungen umgesetzt. Diese werden dann aber digitalisiert, zu Datenpaketen  zusammengefasst und über ein digitales Netzwerk zur Gegenstelle geschickt. Dort werden aus den Daten wieder elektrische Schwingungen erzeugt, die in der Hörkapsel des Telefons hörbar gemacht werden.

Während bei ISDN nun die ganz normale Telefonleitung zur Übertragung der digitalen Sprachdaten benutzt wird, nutzt man bei der IP Telefonie das Internet zu deren Versand. Das hat vor allen Dingen den Vorteil, dass die Daten nicht an mehr oder weniger feste Wege gebunden sind, wie bei herkömmlichen Telefonleitungen. Bei der IP Telefonie reisen die Sprachdatenpakete als ganz gewöhnliche Internet-Datenpakete mit Hilfe des Protokolls TCP/IP und können daher sehr flexibel transportiert werden, bei Bedarf auch Umwege nehmen und auch unabhängig voneinander reisen.

Beim Telefonieren über das Internet müssen keineswegs beide Teilnehmer ein IP Telefon besitzen. Es gibt Schnittstellen zwischen den Netzen der IP Telefonie und dem herkömmliche Telefonnetz, so dass IP Telefone auch herkömmliche Anschlüsse erreichen können und umgekehrt.

Thema: Internet-Telefonie (VoIP)