Fast nicht zu haben: Antivirus Freeware

Sonntag, 8. November 2009

Eine gute Antivirus Software auf dem Computer zu haben ist bereits seit Jahren mehr oder weniger unumgänglich Genau genommen sind es gar nicht einmal so sehr Viren im eigentlichen Sinne, vor denen man sich hauptsächlich schützen muss, sondern Würmer und Trojaner. Da aber Viren die ersten Schadprogramme waren, die bekannt wurden, hat sich der Begriff Antivirus Software für die Programme eingebürgert, die heute in der Lage sind, nicht nur Viren im eigentlichen Sinne, sondern auch Würmer und Trojaner zu erkennen und abzufangen.

Da Geiz ja bekanntlich geil ist und man heute alles möglichst kostenlos haben möchte, liegt die Frage natürlich nahe, ob es auch eine gute Antivirus Freeware gibt. Leider sieht es in diesem Bereich nicht sehr gut aus, denn im Grunde gibt es nur ein Antivirus Freeware Programm, welches diesen Namen auch verdient.

Allerdings ist diese Antivirus Freeware auch nur bedingt eine solche, denn der Einsatz dieses Programms ist nur im Privatbereich kostenlos erlaubt. Wer diese Antivirus Freeware auf geschäftlich genutzten Rechnern einsetzen will, muss sie, so wie alle anderen einschlägigen Programme auch, bezahlen. Soweit manche Download-Seiten auch andere Antivirus Software als Antivirus Freeware anbieten, ist dies ein gewisser Etikettenschwindel: Bei dem, was hier als Antivirus Freeware angepriesen wird, handelt es sich in aller Regel nicht um Freeware, sondern um Trial-Versionen kostenpflichtiger Programme, die nur eine gewisse Zeit laufen und dann eine kostenpflichtige Registrierung erfordern.

Was es allerdings öfter einmal zum kostenlosen Download gibt, sind Tools zum Entfernen einzelner, aktuell auftretender, besonders lästiger oder gefährlicher Würmer und Trojaner. Namhafte Hersteller von Antivirus Software bieten solche Tools als Soforthilfe an um die Zeit zu überbrücken, bis das turnusmäßige Update die neuen Schädlinge erfasst.

Thema: IT-Sicherheit

Netzwerksicherheit: Unabdingbar für Daten- und Informationssicherheit

Sonntag, 8. November 2009

Da heutzutage sehr viele Daten nicht nur mit Computern verarbeitet, sondern zwischen ihnen auch ausgetauscht werden, sind Netzwerke, IT-Netze, also miteinander verbundene Computer praktisch unabdingbar. Verbindungen eines Computers zu anderen Computern sind jedoch immer mögliche Sicherheitsrisiken, die bewertet, minimiert und möglichst sogar beseitigt werden müssen. Es muss eine möglichst große Netzwerksicherheit hergestellt weerden.

Netzwerksicherheit ist jedoch eigentlich nicht nur ein einzelner Begriff, der den Zustand beschreibt, dass ein Netzwerk sicher ist, sondern ein Gebiet, welches die Gesamtheit der Kenntnisse und Maßnahmen umschreibt, die erforderlich sind um die Datensicherheit in (Computer-)Netzwerken zu gewährleisten. Damit ist die Netzwerksicherheit auch ein Teilgebiet der IT-Sicherheit und mithin eine notwendige aber nicht hinreichende Voraussetzung für die Datensicherheit oder Informationssicherheit.

Zur Netzwerksicherheit als Fachgebiet gehören nicht nur technische Aspekte wie die Sicherung von Datenleitungen gegen Abhören, ein sicheres Protokoll, Einsatz von Firewall-Software oder die Arbeitsweise von Passwortschutz-Mechanismen. Genauso wichtig ist auch der organisatorische Bereich, der gewissermaßen das Gerüst eines tragfähigen Konzeptes zur Netzwerksicherheit darstellt.

Ein Konzept zur Netzwerksicherheit wird daher sinnvollerweise von der organisatorischen Seite beginnend erarbeitet. Ein wichtiges Kriterium ist die Frage, wie sensibel die Daten sind: Handelt es sich zum Beispiel um reine Sachdaten, können diese für das Unternehmen dennoch sehr wertvoll und der Verlust ein großer Schaden sein, genauso, wenn etwa internes Knowhow Dritten zugänglich wird. Sind aber Personendaten im Spiel, kommt ein wichtiger rechtlicher Aspekt hinzu, der Datenschutz. In diesem Falle ist Informationssicherheit und damit auch Netzwerksicherheit nicht nur eine Frage des Eigeninteresses, sondern auch ein rechtliches Erfordernis.

Thema: IT-Sicherheit

IT-Sicherheit für Informationssicherheit und Datenschutz

Sonntag, 8. November 2009

Die IT-Sicherheit ist ein Teilbereich der Informationssicherheit. Als die IT noch EDV hieß, sprach man auch von EDV Sicherheit. Informationssicherheit bedeutet, dass Informationen, also Daten, nicht in falsche Hände gelangen können, gegen Manipulation oder Zerstörung durch IT Angriffe („Hackerattacken“) und Spionage geschützt sind und auch nicht durch Fehler im System zerstört, beschädigt oder verändert werden können.

Zu einem großen Teil werden Daten heute elektronisch verarbeitet, daher ist die IT-Sicherheit ein wichtiger Aspekt der Informationssicherheit. Im Bereich des Datenschutz kennt man auch den Begriff der Datensicherheit, der in etwa das gleiche bedeutet wie Informationssicherheit und ebenfalls über die reine IT-Sicherheit hinaus geht.

Der Datenschutz ist ein wichtiger Bestandteil unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Datensicherheit ist dafür Voraussetzung und die IT-Sicherheit wiederum eine Voraussetzung für Informationssicherheit und Datensicherheit. Deswegen kommt der IT-Sicherheit heutzutage eine wichtige Rolle innerhalb der gesamten IT zu. Allerdings nutzt auch das beste Konzept zur IT-Sicherheit nichts, wenn die Datensicherheit nicht auch außerhalb der IT gewährleistet ist: Passwortschutz und restriktive Rechtevergabe für Dateien mit sensiblen Inhalten helfen beispielsweise nicht, wenn Listen mit Daten, die eingepflegt werden sollen, etwa über die Mittagspause offen herumliegen.

Zur Umsetzung der IT-Sicherheit gehören im wesentlichen zwei Komponenten: Technik und Organisation. Zur Technik gehören Dinge wie sicherer Passwortschutz und Zugriffsprotokollierungen, zur Organisation solche wie die Anweisung sichere Passwörter zu verwenden und die Vergabe von Zugriffsrechten.

Thema: IT-Sicherheit