Zusammen mit Linux hat dich die KDE-Oberfläche als Aufsatz zu diesem freien Betriebssystem schnell verbreitet. Da bei Linux die Benutzeroberfläche, anders als etwa bei Windows, vollkommen unabhängig vom Betriebssystem ist, kann man sich diese aus einer Reihe von Alternativen frei aussuchen. Offenbar sind jedoch viele Linux-User von Windows geprägt und entscheiden sich für die KDE-Oberfläche, da man sich hier sofort ziemlich gut zurechtfindet, wenn man mit der Oberfläche des verbreitetsten Betriebssystems der Welt vertraut ist, denn es sehen bei KDE Ordner, Fenster und dergleichen ganz ähnlich aus wie bei Windows und werden auch praktisch genauso bedient.
Die KDE-Oberfläche ist, wie Linux auch, Open Source, frei kopierbar und kostenlos. KDE steht für „K Desktop Environment“. KDE wird von einer Programmierergruppe entwickelt, die sich „K“ nennt. „K“ steht eigentlich für gar nichts und wurde als Namen gewählt, weil dieser Buchstabe im Alphabet nach „L“ wie Linux kommt. Bei praktisch allen Linux-Distributionen kann man das Betriebssystem gleich mit KDE-Oberfläche installieren, die KDE Installation erfolgt, wie die ganze Installation von Linux samt vorausgewählter Software auch, vollautomatisch.
Auch beim Einrichten des Arbeitsplatzes macht es die KDE-Oberfläche dem Benutzer leicht. Die KDE Konfiguration erfolgt über das so genannte Kontrollcenter, in dem alle Dinge enthalten sind, die der Benutzer selbst einstellen darf – und noch mehr: Man kann hier auch Dinge einstellen, die nur der Administrator ändern darf, dazu muss man dann aber jeweils dessen Passwort eingeben.