Was ist der Sinn einer Dachbeschichtung
Die meisten unserer Dächer sind mit Ziegel eingedeckt. Ziegel ist ein natürlicher Baustoff, der Vor- und Nachteile hat. Ein Nachteil ist, dass die Ziegel grobporig ist und sich so Schmutz ablagert und sich oft auch Moos bildet. Durch jahrelange Witterungseinwirkung können sich so auch Risse bilden, die den Ziegel bei Frost dann zerstören. Um dem entgegenzuwirken ist man dazu übergegangen, Ziegel zu beschichten. Das kann vom Werk aus geschehen, was den Preis der Ziegel natürlich etwas erhöht. Aber es gibt auch die Möglichkeit einer nachträglichen Beschichtung des Daches, nachdem das Dach bereits eingedeckt ist. Beides ist interessant, um das gute Aussehen zu erhalten und die Haltbarkeit der Dachziegel zu erhöhen.
Wie funktioniert das mit der Dachbeschichtung
Die Funktionsweise kennen wir alle schon von Außenwandfarben und im Sanitärbereich bei Waschbecken und Toiletten. Diese sind so geschaffen, dass ein sogenannter Lotus- Effekt entsteht. Durch diesen perlen Wasser und Schmutz einfach ab, ohne sich auf dem Material abzulagern. Dies hält das Material sauber und es bildet sich auch kein Moos oder andere Ablagerungen. Das nachträgliche Aufbringen einer Dachbeschichtung beinhaltet die gründliche Reinigung vor der Beschichtung und das Austauschen defekter Ziegel.Das kann eine Firma übernehmen, aber mit etwas Geschick und einem richtigen Baugerüst kann man das auch selber erledigen. Die Ziegel müssen mit Hochdruck gewaschen werden und der Schmutz, der sich dabei löst mit einem Gitter in der Regenrinne aufgefangen werden, damit dieser nicht die Abläufe verstopfen kann. Wenn die Reinigung durchgeführt wurde wird eine Grundierung und die eigentliche Beschichtung mit einer Bürste aufgetragen.