Kampf dem Lüfterkrach: Leise PCs sind machbar

Sonntag, 8. November 2009 | 

Eine große Herausforderung der heutigen Zeit ist es, nicht nur leistungsfähige, sondern auch leise PCs zu bauen. Leise Computer waren früher überhaupt kein Thema, denn niemand konnte sich vor 25 Jahren vorstellen, dass etwas elektronisches Krach machen könnte. Heim- und Bürocomputer der 8-Bit-Generation erzeugten außer dem Brummen des Netzteils und gelegentlichen Laufwerksgeräuschen überhaupt keine Töne, da es keine ständig bewegten mechanischen Teile gab.

Heute sind leise PCs der Wunsch vieler Menschen. Der Krach kam mit den Lüftern und den Festplatten. Als die Prozessoren immer schneller und damit heißer wurden und auch die Netzteile größer, wurden die Lüfter stärker und damit lauter. Wer viel in Räumen mit Computern zu tun hat, wünscht sich daher leise PCs, die keinen übermäßigen Lüfter- und Festplattenlärm erzeugen. Viele Leute hätten aber gerade auch zuhause gerne ihren Media PC leise, da nur leise Computer ungestörten Video-, Musik- oder Spielgenuss ermöglichen.

Will man einen PC leise machen, gibt es dafür eine Reihe von Ansatzpunkten. Zunächst kann man dem Lärm da an den Kragen gehen, wo er entsteht. Wirklich leise PCs sollten also geräuscharme Lüfter und Festplatten verwenden, die es bereits seit längerem gibt. Die zweite Stufe besteht darin, den Lärm, der doch noch entsteht, im Rechner einzusperren. Wenn man also Case Modding betreibt, um einen schöneren Computer zu bekommen, sollte man dabei gleich auch über die Schalldämmung und über eine Wasserkühlung nachdenken, denn nur leise PCs sind wirklich schöne PCs.

Thema: Hardware