Heimkino und digitale Diashow mit dem Beamer
Sonntag, 8. November 2009 |
Beamer gibt es bereits seit langer Zeit, allerdings in anderer Bauart als heute üblich. Schon zu Zeiten des Schwarzweißfernsehens gab es Geräte zu kaufen, die als Projektor arbeiteten und das Fernsehbild auf eine Leinwand warfen.
Bei Beamern sind die Preis in den letzten Jahren stark gefallen, so dass nicht nur der professionelle Einsatz, etwa für Präsentationen vor einem größeren Publikum, sondern auch der Gebrauch als Heimkino praktisch für jedermann erschwinglich geworden ist. Musste man vor einigen Jahren für einen Beamer noch eine hohe vierstellige Eurosumme in die Hand nehmen, gibt es heute brauchbare Videobeamer bereits für weniger als 500 Euro und sogar zu Preisen, für die man vor einiger Zeit gerade einmal eine Ersatzlampe für einen solchen Projektor bekam.
Beamer lassen sich sehr vielseitig einsetzen. Auch wenn naturgemäß die Auflösung nicht so hoch ist, wie bei einem Kinofilm, lässt sich damit im Wohnzimmer eine kinoähnliche Atmosphäre erzeugen, was vor allem Monumentalfilme besser zur Geltung bringt. Außerdem ist der Beamer für die Digitalfotografie das, was der Diaprojektor für die herkömmlichen Bilder war: Mit einem an den PC angeschlossenen Beamer und einer Bildbetrachtungsprogramm lässt wird die heimische Diashow digital. Aber auch beim Spielen am PC und an der Konsole sorgt er für einen erhöhten Spielgenuss durch das wesentlich größere Bild.
Auf dem Markt sind derzeit vor allem zwei Systeme vertreten, der LCD Projektor und der mit DLP-Technik. Daneben gib es aber auch Beamer, die mit LED-Einheiten arbeiten.

