Kostengünstige Farbausdrucke mit dem Farblaser-Drucker

Sonntag, 8. November 2009 | 

So wie der herkömmliche Laserdrucker zunächst High-Tech und ein teures Statusymbol für Firmen war, dann aber zum schnell zum Allerweltsgerät für jedermann wurde, ist auch ein Farblaser-Drucker heute schon lange nichts mondänes mehr, sondern einigermaßen günstig zu haben. Auch die bei vielen Leuten beliebten Multifunktionsgeräte aus Laserdrucker, Scanner, Fax und Kopierer sind mittlerweile in Farblaser-Drucker-Ausführung erhältlich.

Wie die Technik beim herkömmlichen Laserdrucker der  Kopierer-Technik gleicht, so arbeitet auch ein Farblaser-Drucker ähnlich wie ein Farb-Kopierer: Sein Herzstück ist eine elektrostatisch aufladbare Walze, die in den zu färbenden Bereichen das Tonerpulver annimmt und auf das Papier überträgt. Nur dass hier nicht nur schwarzes, sondern Tonerpulver in mehreren Grundfarben verwendet wird, aus denen sich durch die Mischung auf dem Papier dann die vielen verschiedenen Farbtöne des fertigen Bildes ergeben.

Zum Betrieb eines Farblaser-Drucker ist also wie beim schwarzweißen Laserdrucker Tonerpulver, hier aber in mehreren Farben, erforderlich. Mittlerweile ist es möglich und üblich, die Tonerpatronen nachzufüllen, so dass die im Vergleich zum Tintenstrahldrucker geringeren Druckkosten weiter gesenkt werden können.

Als Fotodrucker sind einigermaßen preiswerte Farblaser-Drucker bedingt geeignet, hier hat der Tintenstrahler aber die Nase noch vorn. Wo es jedoch nicht auf Hochglanz ankommt, zum Beispiel bei der Erstellung von Grafiken, Charts und Diagrammen, sind auch preiswerte Farblaser-Drucker gut einzusetzen und können den Vorteil, in den Kosten sehr günstig zu sein, voll ausspielen. Wenn es weniger auf den künstlerischen Wert und mehr auf den Informationsgehalt von Fotos ankommt, kann aber auch hier durchaus mit einem Farblaser-Drucker gearbeitet werden.

Thema: Hardware