Open Source Software: Professionelle Programme zum Nulltarif

Sonntag, 8. November 2009

Open Source Programme haben ihren Namen von dem Umstand, dass ihr Quellcode offen liegt und nicht, wie das bei kommerziellen Programmen in aller Regel der Fall ist, geheimgehalten wird. Bereits seit Jahren sind Open Source Programme in vielen Fällen ernstzunehmende Alternativen zu der üblichen Software, für die man bezahlen muss.

Es gibt heute Open Source Programme für alle möglichen Zwecke, lediglich auf manchen sehr speziellen Gebieten wie etwa im CAD-Bereich ist das Angebot eher dünn. Umsonst ist Open Source Software meistens deswegen, weil die jeweiligen Programmierer sie zum Spaß oder aus Menschenfreundlichkeit entwickeln oder aber, weil sie in den USA im Rahmen von Projekten entstehen, die mit Steuergeldern bezahlt werden. Alle Ergebnisse solcher Projekte müssen nach US-Recht jedermann kostenlos zur Verfügung stehen, was für die Fotos der NASA genauso gilt wie für Computerprogramme samt Quellcode, die an amerikanischen Universitäten entwickelt werden.

Trotzdem sie oft als Freizeitbeschäftigung entwickelt werden, sind Open Source Programme oft mindestens so professionell gemacht wie gekaufte Software, teilweise sogar besser. Das liegt nicht zuletzt daran, dass alle Programmierer den ganzen Quellcode einsehen können und nicht, wie bei kommerzieller Software oft der Fall, lediglich den Teil, den sie direkt bearbeiten.

In vielen Fällen sind Open Source Programme bereits Standard geworden, wie etwa der Webserver Apache oder die Open Source Datenbank MySQL. Linux ist ein ganzes Open Source Betriebssystem und vielen Leuten bekannt; was weniger bekannt ist, ist, dass es lange nicht das einzige Freie Betriebssystem ist.

Open Source Programme können auch praktisch nicht mit irgendwelchen Nebenfunktionen versehen werden, die den Anwender etwa ausspähen oder sonstwie schädigen. Würde ein Programmierer entsprechenden Code einbauen, würden es andere merken und Alarm schlagen. Aus diesem Grunde sind Open Source Programme unter anderem auch ein wichtiger Beitrag zu Datenschutz und Datensicherheit.

Thema: Software

Linux: Kostenloses Betriebssystem

Sonntag, 8. November 2009

Linux ist ein Open Source Betriebssystem, dessen Grundlage von einem finnischen Studenten geschaffen wurde und das heute von einer riesigen, weltweiten Gemeinde ehrenamtlich weiterentwickelt wird. Linux ist ein so genanntes Unix-Derivat, das heißt, dass es von dem ursprünglich für Großrechner entwickelten Betriebssystem UNIX abstammt.

In den 80er Jahren entwickelte ein finnischer Student namens Linus Torvalds für ein Projekt im Rahmen seines Studiums den Grundstock eines Unix-ähnlichen Betriebssystems für PCs. Daraus entwickelte sich Linux, dessen Namen nach einer Unix-Tradition gebildet wurde: Ein „ux“, “nix” oder  “x” am Ende sind übliche Abkürzungen für Unix, die auch in den Namen von Unix-Derivaten auftauchen können. So heißt das Unix von Hewlett-Packard „HP-UX“, das von Siemens “Sinix”  und „Linux“ bedeutet eben „Linus’ Unix“.

Linux entwickelte sich schnell weiter, vor allem deswegen, weil es im Unix-Bereich bereits eine riesige Sammlung von freien System- und Anwendungsprogrammen gab, die man lediglich zu adaptieren brauchte. Mittlerweile muss man den Linux-Kernel auch nicht mehr, wie das früher bei Unix allgemein üblich war, auf jedem Rechner für dessen spezielle Hardware-Konfiguration kompilieren sondern es erkennt die Hardware selbst und richtet sie bei der Installation ein.

Linux ist ein kostenloses Betriebssystem, man kann es sich umsonst aus dem Netz herunterladen oder auch von jemand kopieren. Wenn man Linux-Distributionen wie etwa Red Hat Linux oder openSuSE Linux kauft, bezahlt man nicht für das Betriebssystem und die beigefügte riesige Menge an Anwendungssoftware, sondern lediglich für die CDs und/oder DVDs, die Handbücher und einen eventuell gebotenen telefonischen Support.

Thema: Software

Ein starkes Team auf dem Desktop: KDE-Oberfläche und Linux

Sonntag, 8. November 2009

Zusammen mit Linux hat dich die KDE-Oberfläche als Aufsatz zu diesem freien Betriebssystem schnell verbreitet. Da bei Linux die Benutzeroberfläche, anders als etwa bei Windows, vollkommen unabhängig vom Betriebssystem ist, kann man sich diese aus einer Reihe von Alternativen frei aussuchen. Offenbar sind jedoch viele Linux-User von Windows geprägt und entscheiden sich für die KDE-Oberfläche, da man sich hier sofort ziemlich gut zurechtfindet, wenn man mit der Oberfläche des verbreitetsten Betriebssystems der Welt vertraut ist, denn es sehen bei KDE Ordner, Fenster und dergleichen ganz ähnlich aus wie bei Windows und werden auch praktisch genauso bedient.

Die KDE-Oberfläche ist, wie Linux auch, Open Source, frei kopierbar und kostenlos. KDE steht für „K Desktop Environment“. KDE wird von einer Programmierergruppe entwickelt, die sich „K“ nennt. „K“ steht eigentlich für gar nichts und wurde als Namen gewählt, weil dieser Buchstabe im Alphabet nach „L“ wie Linux kommt. Bei praktisch allen Linux-Distributionen kann man das Betriebssystem gleich mit KDE-Oberfläche installieren, die KDE Installation erfolgt, wie die ganze Installation von Linux samt vorausgewählter Software auch, vollautomatisch.

Auch beim Einrichten des Arbeitsplatzes macht es die KDE-Oberfläche dem Benutzer leicht. Die KDE Konfiguration erfolgt über das so genannte Kontrollcenter, in dem alle Dinge enthalten sind, die der Benutzer selbst einstellen darf – und noch mehr: Man kann hier auch Dinge einstellen, die nur der Administrator ändern darf, dazu muss man dann aber jeweils dessen Passwort eingeben.

Thema: Software

Für knitze Schwaben und schlaue Schotten: Gebrauchte Computer

Sonntag, 8. November 2009

Schon seit vielen Jahren schreitet die Entwicklung der Computertechnik mit unglaublicher Geschwindigkeit voran, so dass gebrauchte Computer sehr schnell an Wert verlieren. Inzwischen ist es aber bereits eine ganze Weile her, dass die Computertechnik so weit war, dass eigentlich alle Bedürfnisse eines Normalanwenders abgedeckt wurden. Das, was heutzutage State of the Art ist, brauchen eigentlich nur noch Gamer, welche die neuesten und aufwendigsten Spiele spielen wollen und Leute, die sonstige rechenintensive Anwendungen, wie etwa Videobearbeitungs-Software, verwenden.

Für das, was der durchschnittliche Anwender auf seinem Computer tut, tun es mittlerweile auch schon etwas angestaubte und daher recht günstige Computer. Das können zum einen neue Geräte der vorigen Generation sein, die im Handel noch erhältlich, aber im Preis herabgesetzt sind, aber auch auch gebrauchte Computer. Hier lässt sich eine Menge Geld sparen, denn jüngere gebrauchte PCs tun es für die meisten Anwendungen, sind aber oft spottbillig zu haben.

Gebrauchte Computer kann man aus verschiedenen Quellen beziehen: Zum einen gibt es einen privaten Markt, wo Anwender ihre Rechner per Kleinanzeige oder auch über eBay anbieten. Zum anderen gibt es in manchen Städten auch darauf spezialisierte Läden. Am besten sind solche Läden für gebrauchte Hardware, die gebrauchte Computer aus abgelaufenen Leasingverträgen von Firmen verkaufen. Hier bekommt man günstige Computer von Markenherstellern wie IBM oder HP, die wesentlich stabiler gebaut sind als Geräte, die im Elektronikmarkt an Privatleute verkauft werden. Gebrauchte PCs vom Markenhersteller können unter Umständen länger halten als neue „Home PCs“, wie man die einfacheren Geräte für Heimanwender nennt.

Der kleine Wermutstropfen: Günstige gebrauchte Computer, die in Firmenbüros gestanden haben, besitzen in der Regel nur eine verhältnismäßig kleine Festplatte, da sie an Netzwerke angeschlossen waren und die meisten Daten auf Servern gespeichert wurden. Eine zusätzliche Festplatte sollte man hier also einkalkulieren, genau wie eine Grafikkarte, falls man spielen will, da in der Regel hier nur Karten eingebaut sind, die für die üblichen Büroanwendungen ausreichen, für Spiele jedoch nicht.

Thema: Hardware

Preisgünstiger als der Neukauf: Gebrauchte Laptops

Sonntag, 8. November 2009

Schon seit vielen Jahren sind Computer nicht nur fortlaufend billiger sondern auch ständig besser geworden. Das bedeutet, das auch gebrauchte Computer der letzten oder vorletzten Generation von der Leistung her auch heute noch für viele Anwendungen ausreichen. Daher gibt es gebrauchte Laptops mittlerweile ebenfalls nicht nur zu erschwinglichen Preisen sondern auch mit recht ansehnlichen Leitungsmerkmalen.

Waren gebrauchte Notebooks vor einigen Jahren entweder immer noch ziemlich teuer oder aber technisch hoffnungslos veraltet, sind heute auch günstige Laptops oft schon technisch soweit, dass sie alle bieten, was ein durchschnittlicher Anwender von einem Laptop erwartet, beziehungsweise für die gängigen Anwendungen eines Notebook-Computers benötigt.

Es gibt verschiedene Quellen aus denen man gebrauchte Laptops billig beziehen kann. Da viele Firmen auf ziemlich neue Hardware Wert legen, werden nicht nur Desktop-PCs, sondern auch Laptops heute geleast. Nach Ablauf der Leasingdauer kommen diese Notebooks als gebrauchte Laptops auf den Markt. Es gibt einige Läden, die sich auf den Weiterverkauf solcher Rechner spezialisiert haben und neben Desktop-Maschinen oft auch gebrauchte Laptops im Angebot haben.

Andere Möglichkeiten an gebrauchte Laptops zu kommen sind eBay und der Privatkauf per Kleinanzeige im Netz oder in einem Kleinanzeigeblatt, wo auch imemr wieder einmal der eine oder andere Laptop angeboten wird. Dabei muss man aber bedenken, dass beim Privatkauf in aller Regel die Gewährleistung ausgeschlossen ist und zudem bei eBay, wie bei allen Auktionen, begehrte Artikel wie gebrauchte Laptops meist überteuert weggehen.

Thema: Hardware

Nobler Apfel-Laptop: Der Apple MacBook Pro

Sonntag, 8. November 2009

Der MacBook Pro ist der aktuelle Notebook-Computer von Apple, der auf dem bereits legendären Apple Macintosh basiert. Die erste Generation dieses Computers wurde Anfang 2006 von Steve Jobs auf der Macworld Expo vorgestellt. Er löste die alten Apple-Notebooks der PowerBook G4 Serie ab.

Als Nachfolger der kleineren Apple Notebooks wurde der MacBook vorgestellt, dessen Oberklasse das Flaggschiff der Apple-Notebooks also gewissermaßen darstellt Demgemäß muss man auch schon etwas Geld in die Hand nehmen, wenn man sich einen MacBook Pro kaufen will. Mit der Abkehr von den Motorola Prozessoren hin zu Intel-Chips begann Apple ja bereits vor längerer Zeit, sich de facto der Windows-Welt anzunähern. Tatsächlich kann man auf dem MacBook Pro Vista laufen lassen, was einige Leute tatsächlich tun, auch wenn es den echten Apple Freaks dabei sicherlich kalt den Rücken hinunter läuft.

Für den stolzen Preis eines MacBook Pro bekommt der Käufer tatsächlich auch einen Notebook-Computer, der nicht nur Leistung bringt, sondern auch etwas fürs Auge hergibt. Bei der neusten Generation des MacBook Pro ist das Gehäuse aus einem massiven Stück Aluminium gefräst, eine Bauform, die von Apple als „Unibody“ bezeichnet wird. Außer dem gediegenen Outfit bietet der MacBook Pro auch interessante Technik: Neben einem schnellen Prozessor mit bis zu knapp 3 GHz Taktfrequenz und zwei nVidia-Grafikchips gibt es unter anderem ein Multi-Touch Trackpad, welches Gesten mit bis zu vier Fingern erlaubt.

Thema: Apple

Damit bei Stromausfall nicht alles aus ist: USV Stromversorgung

Sonntag, 8. November 2009

Eine USV Stromversorgung, eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung also, wird nicht nur in der Computertechnik benötigt, sondern auch bei anderen Dingen, für die der elektrische Strom lebenswichtig ist. Ein besonders typisches Beispiel sind Krankenhäuser, die ohne USV Anlagen nicht auskommen können, da hier sogar Menschenleben von der Stromversorgung abhängig sind.

Die Notstromversorgung von Krankenhäusern basiert in der Regel auf Notstromaggregaten, die auch bei der USV von großen Rechenzentren zum Einsatz kommen. Bei so großen Stromverbrauchern muss die USV Stromversorgung so viel leisten, dass Akkus zwar erforderlich sind um eine tatsächlich unterbrechungsfreie Stromversorgung zu gewährleisten, jedoch nur die Anlaufzeit der Notstromaggregate zu überbrücken haben.

Auch beim Betrieb eines Arbeitsplatzcomputers kann eine USV Stromversorgung sehr nützlich sein, allerdings benötigt eine solche Einheit keinen Stromerzeuger, sondern kommt mit Akkus aus. USV Stromversorgungen für diesen Anwendungsbereich müssen nur so lange Strom liefern, dass es möglich ist, alle Daten abzuspeichern und den PC ordnungsgemäß herunterzufahren.

Da Akkus nur Gleichstrom liefern, muss eine USV Stromversorgung außer einem Akku und einem Transformator auch einen Wechselrichter enthalten, der aus dem niedervoltigen Gleichstrom des Akkus zusammen mit dem Transformator 230 V Wechselstrom erzeugt. USV Anlagen in der Größenordnung wie man sie für PCs benötigt, sind von verschiedenen Herstellern erhältlich, welche auch USV Systeme in unterschiedlichen Größen anbieten, so dass praktisch für jede Anzahl von PCs eine passende Anlage gefunden werden kann.

Thema: Hardware

Fast nicht zu haben: Antivirus Freeware

Sonntag, 8. November 2009

Eine gute Antivirus Software auf dem Computer zu haben ist bereits seit Jahren mehr oder weniger unumgänglich Genau genommen sind es gar nicht einmal so sehr Viren im eigentlichen Sinne, vor denen man sich hauptsächlich schützen muss, sondern Würmer und Trojaner. Da aber Viren die ersten Schadprogramme waren, die bekannt wurden, hat sich der Begriff Antivirus Software für die Programme eingebürgert, die heute in der Lage sind, nicht nur Viren im eigentlichen Sinne, sondern auch Würmer und Trojaner zu erkennen und abzufangen.

Da Geiz ja bekanntlich geil ist und man heute alles möglichst kostenlos haben möchte, liegt die Frage natürlich nahe, ob es auch eine gute Antivirus Freeware gibt. Leider sieht es in diesem Bereich nicht sehr gut aus, denn im Grunde gibt es nur ein Antivirus Freeware Programm, welches diesen Namen auch verdient.

Allerdings ist diese Antivirus Freeware auch nur bedingt eine solche, denn der Einsatz dieses Programms ist nur im Privatbereich kostenlos erlaubt. Wer diese Antivirus Freeware auf geschäftlich genutzten Rechnern einsetzen will, muss sie, so wie alle anderen einschlägigen Programme auch, bezahlen. Soweit manche Download-Seiten auch andere Antivirus Software als Antivirus Freeware anbieten, ist dies ein gewisser Etikettenschwindel: Bei dem, was hier als Antivirus Freeware angepriesen wird, handelt es sich in aller Regel nicht um Freeware, sondern um Trial-Versionen kostenpflichtiger Programme, die nur eine gewisse Zeit laufen und dann eine kostenpflichtige Registrierung erfordern.

Was es allerdings öfter einmal zum kostenlosen Download gibt, sind Tools zum Entfernen einzelner, aktuell auftretender, besonders lästiger oder gefährlicher Würmer und Trojaner. Namhafte Hersteller von Antivirus Software bieten solche Tools als Soforthilfe an um die Zeit zu überbrücken, bis das turnusmäßige Update die neuen Schädlinge erfasst.

Thema: IT-Sicherheit

Netzwerksicherheit: Unabdingbar für Daten- und Informationssicherheit

Sonntag, 8. November 2009

Da heutzutage sehr viele Daten nicht nur mit Computern verarbeitet, sondern zwischen ihnen auch ausgetauscht werden, sind Netzwerke, IT-Netze, also miteinander verbundene Computer praktisch unabdingbar. Verbindungen eines Computers zu anderen Computern sind jedoch immer mögliche Sicherheitsrisiken, die bewertet, minimiert und möglichst sogar beseitigt werden müssen. Es muss eine möglichst große Netzwerksicherheit hergestellt weerden.

Netzwerksicherheit ist jedoch eigentlich nicht nur ein einzelner Begriff, der den Zustand beschreibt, dass ein Netzwerk sicher ist, sondern ein Gebiet, welches die Gesamtheit der Kenntnisse und Maßnahmen umschreibt, die erforderlich sind um die Datensicherheit in (Computer-)Netzwerken zu gewährleisten. Damit ist die Netzwerksicherheit auch ein Teilgebiet der IT-Sicherheit und mithin eine notwendige aber nicht hinreichende Voraussetzung für die Datensicherheit oder Informationssicherheit.

Zur Netzwerksicherheit als Fachgebiet gehören nicht nur technische Aspekte wie die Sicherung von Datenleitungen gegen Abhören, ein sicheres Protokoll, Einsatz von Firewall-Software oder die Arbeitsweise von Passwortschutz-Mechanismen. Genauso wichtig ist auch der organisatorische Bereich, der gewissermaßen das Gerüst eines tragfähigen Konzeptes zur Netzwerksicherheit darstellt.

Ein Konzept zur Netzwerksicherheit wird daher sinnvollerweise von der organisatorischen Seite beginnend erarbeitet. Ein wichtiges Kriterium ist die Frage, wie sensibel die Daten sind: Handelt es sich zum Beispiel um reine Sachdaten, können diese für das Unternehmen dennoch sehr wertvoll und der Verlust ein großer Schaden sein, genauso, wenn etwa internes Knowhow Dritten zugänglich wird. Sind aber Personendaten im Spiel, kommt ein wichtiger rechtlicher Aspekt hinzu, der Datenschutz. In diesem Falle ist Informationssicherheit und damit auch Netzwerksicherheit nicht nur eine Frage des Eigeninteresses, sondern auch ein rechtliches Erfordernis.

Thema: IT-Sicherheit

IT-Sicherheit für Informationssicherheit und Datenschutz

Sonntag, 8. November 2009

Die IT-Sicherheit ist ein Teilbereich der Informationssicherheit. Als die IT noch EDV hieß, sprach man auch von EDV Sicherheit. Informationssicherheit bedeutet, dass Informationen, also Daten, nicht in falsche Hände gelangen können, gegen Manipulation oder Zerstörung durch IT Angriffe („Hackerattacken“) und Spionage geschützt sind und auch nicht durch Fehler im System zerstört, beschädigt oder verändert werden können.

Zu einem großen Teil werden Daten heute elektronisch verarbeitet, daher ist die IT-Sicherheit ein wichtiger Aspekt der Informationssicherheit. Im Bereich des Datenschutz kennt man auch den Begriff der Datensicherheit, der in etwa das gleiche bedeutet wie Informationssicherheit und ebenfalls über die reine IT-Sicherheit hinaus geht.

Der Datenschutz ist ein wichtiger Bestandteil unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Datensicherheit ist dafür Voraussetzung und die IT-Sicherheit wiederum eine Voraussetzung für Informationssicherheit und Datensicherheit. Deswegen kommt der IT-Sicherheit heutzutage eine wichtige Rolle innerhalb der gesamten IT zu. Allerdings nutzt auch das beste Konzept zur IT-Sicherheit nichts, wenn die Datensicherheit nicht auch außerhalb der IT gewährleistet ist: Passwortschutz und restriktive Rechtevergabe für Dateien mit sensiblen Inhalten helfen beispielsweise nicht, wenn Listen mit Daten, die eingepflegt werden sollen, etwa über die Mittagspause offen herumliegen.

Zur Umsetzung der IT-Sicherheit gehören im wesentlichen zwei Komponenten: Technik und Organisation. Zur Technik gehören Dinge wie sicherer Passwortschutz und Zugriffsprotokollierungen, zur Organisation solche wie die Anweisung sichere Passwörter zu verwenden und die Vergabe von Zugriffsrechten.

Thema: IT-Sicherheit

IP-Telefonanlagen vereinen Computernetzwerke und Telefonnetze

Sonntag, 8. November 2009

Seit dem schnelle Internetanbindungen mit DSL Flatrate verfügbar sind, ist die Internet Telefonie stark im Kommen. Da ein einzelnes Internet Telefon für eine ganze Firma nicht ausreicht, fragt der Markt IP-Telefonanlagen nach, die mittlerweile auch in großer Anzahl und in guter Qualität angeboten werden. In der Regel kann man mit einer VoIP Telefonanlage nicht nur über IP telefonieren, sondern auch das ganz normale Telefonnetz nutzen.

Moderne IP-Telefonanlagen bieten heutzutage über die reine Anbindung an das Internet und das konventionelle Telefonnetz eine ganze Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten, die man bei der Auswahl des Modells kennen sollte. Zum Standard gehört auf jeden Fall, dass die IP-Telefonanlage ein DSL-Modem sowie einen Router für das lokale Netz enthält und daher auch die Internetverbindungen der darin eingebundenen Arbeitsplatzcomputer realisiert.

Da eine IP-Telefonanlage ja definitionsgemäß in der Lage sein muss, Telefonverkehr über TCP/IP-Netzwerke abzuwickeln, kann man sich die Telefonleitungen zu Nebenstellen sparen, indem man dort IP-Telefone einsetzt und über das lokale Netz an die Telefonanlage anbindet. Da sowohl im Intra- als auch im Internet das gleiche Protokoll verwendet wird, kann man auch Nebenstellen einbinden, die gar nicht im Haus sind. Auf diese Weise können zum Beispiel auch Mitarbeiter auf Geschäftsreisen über den normalen Firmenanschluss telefonieren.

Ein weiteres Feature, welches eine IP-Telefonanlage bieten sollte, ist die Möglichkeit, über mehr als einen Internet Telefonie Provider zu telefonieren. So kann man Telefongespräche ins Ausland jeweils über lokale Provider und damit zu den jeweiligen Preisen für Inlandsgespräche führen. Darauf baut dann ein weiteres Feature moderner IP-Telefonanlagen auf, das Least Cost Routing, welches alle Verbindungen automatisch auf dem günstigsten Wege herstellt.

Thema: Internet-Telefonie (VoIP)

Skype Telefone: Chatten und IP Telefonie ohne Computer

Sonntag, 8. November 2009

Skype ist bereits seit Jahren einer der bekanntesten Anbieter im Bereich der Voice- und Videochats. Was ursprünglich einmal als technische Spielerei begann, ist dabei, sich zu einem akzeptierten Kommunikationsmedium auch im geschäftlichen Bereich zu entwickeln. Ein Besonderheit bei Skype sind die Skype Telefone, mit denen der Chat teilweise sogar ohne Computer genutzt werden kann.

Neben dem herkömmlichen Voicechat mit Video bietet Skype schon lange auch IP Telefonie an, was aber auch andere Voicechats tun. Der besondere Gag ist, das jetzt Skype Telefone anbietet, mit denen man den Chat nutzen kann, ohne mit Headset vor dem PC sitzen zu müssen, sondern ganz normal wie mit einem herkömmlichen Telefon telefonieren kann.

Telefone für Skype gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die einfachsten Skype Telefone schließt man an den USB-Anschluss des Computers an. Es ist aber auch mögliche, ein Skype Telefon ohne Computer zu benutzen. Dazu braucht man im einfacheren Fall ein Skype DECT Telefon, das wie ein herkömmliches schnurloses Telefon aussieht, dessen Basisstation mit dem Festnetz oder dem WLAN verbunden ist Der Unterschied zu einem normalen Telefon ist wiederum der, dass man beim Skype Telefon nach dem Abheben nicht wählt, sondern sich wie am PC auch in Skype einloggt und dann die Funktionalitäten von Skype nutzt.

Eine noch komfortablere Methode, Skype Telefone ohne PC zu benutzen sind die mobilen WLAN-fähigen Modelle der Skype Telefone: Mit ihnen kann man sich ohne Basisstation überall da, wo es eine WLAN-Verbindung gibt, in Skype einloggen und chatten oder telefonieren.

Thema: Hardware

IP Telefonie: Telefonieren über das Internet

Sonntag, 8. November 2009

Bei der IP Telefonie – auch als VOIP Telefonie (Voice over IP) oder Internet Telefonie bezeichnet – wird im Prinzip das Internet als Telefonleitung benutzt. Beim herkömmlichen, analogen Telefon verwandelt die Sprechkapsel beim einen Teilnehmer die Schallwellen in elektrische Impulse, die über den Telefondraht zur Hörkapsel des anderen geleitet werden. Diese verwandelt die elektrischen Impulse wiederum in Schall zurück. Bei der digitalen Telefonie, zum Beispiel bei der IP Telefonie, aber auch bei ISDN, wird zunächst genauso der Schall in Stromschwankungen umgesetzt. Diese werden dann aber digitalisiert, zu Datenpaketen  zusammengefasst und über ein digitales Netzwerk zur Gegenstelle geschickt. Dort werden aus den Daten wieder elektrische Schwingungen erzeugt, die in der Hörkapsel des Telefons hörbar gemacht werden.

Während bei ISDN nun die ganz normale Telefonleitung zur Übertragung der digitalen Sprachdaten benutzt wird, nutzt man bei der IP Telefonie das Internet zu deren Versand. Das hat vor allen Dingen den Vorteil, dass die Daten nicht an mehr oder weniger feste Wege gebunden sind, wie bei herkömmlichen Telefonleitungen. Bei der IP Telefonie reisen die Sprachdatenpakete als ganz gewöhnliche Internet-Datenpakete mit Hilfe des Protokolls TCP/IP und können daher sehr flexibel transportiert werden, bei Bedarf auch Umwege nehmen und auch unabhängig voneinander reisen.

Beim Telefonieren über das Internet müssen keineswegs beide Teilnehmer ein IP Telefon besitzen. Es gibt Schnittstellen zwischen den Netzen der IP Telefonie und dem herkömmliche Telefonnetz, so dass IP Telefone auch herkömmliche Anschlüsse erreichen können und umgekehrt.

Thema: Internet-Telefonie (VoIP)

Ein eigener Server beim Provider: Serverhoming

Sonntag, 8. November 2009

Als Serverhoming, auch als Serverhousing oder Serverhosting bezeichnet man eine Dienstleistung, die darin besteht, den Server eines Kunden im eigenen Rechenzentrum unterzubringen, zu betreiben und eventuell auch zu warten. Der Hauptgrund für Serverhoming, die Unterbringung eines Servers direkt im Rechenzentrum eines Providers also, besteht darin, dass er dort ohne größeren Aufwand direkt an die in aller Regel sehr schnelle Datenanbindung des Providers angeschlossen werden kann und daher Daten sehr schnell und in großen Mengen ans Internet abgeben kann.

Für Serverhoming beim Provider wird man sich entscheiden, wenn einerseits eine schnelle Antwort des Servers auf Anfragen aus dem Netz gewünscht oder erforderlich ist und andererseits große Freiheit bei der Administration herrschen soll. Will man Skripten oder gar Anwendungen auf einem Server betreiben, die in das Betriebssystem eingreifen und auf Datenträger in Bereiche oberhalb der Web-Root schreiben können, wird das bei einem virtuellen Server aus Gründen der Datensicherheit kein Provider gestatten, da außer der Domain des jeweiligen Kunden bei einem Absturz auch andere Domains betroffen sind.

Ist also große Freizügigkeit beim Programmieren eines Internetauftritts gewünscnht, entscheidet man sich für einen Dedicated Server, das ist ein dedizierter Server, der nur einem Kunden„gewidmet“ ist – dedicated oder dediziert bedeutet wörtlich „gewidmet“ – also nur einem selbst zur Verfügung steht. Das kann geschehen, indem man einem kompletten Server mietet oder aber einen eigenen Server bei dem Provider „wohnen“ lässt, denn dass bedeutet Serverhoming wörtlich. Eine Alternative zum Serverhoming wäre eine Standleitung zu einem Server, welcher in den eigenen Räumlichkeiten untergebracht ist.

Thema: Hosting

Managed Rootserver: Volle Freiheit aber rundum sorglos

Sonntag, 8. November 2009

Ein Managed Rootserver ist eine spezielle Dienstleistung im Bereich des Dedicated Server Hosting, bei der der Kunde zwar einen Dedicated Server zur Verfügung hat, sich jedoch nicht selbst um dessen Administration zu kümmern braucht. Man verbindet hier die Vorteile eines Virtual Private Server mit fast allen Vorteilen eines physischen dedizierten Servers.

Ein eigentlicher dedizierter Server – ob er nun als Managed Rootserver betrieben oder vom Kunden selbst verwaltet wird – stellt dem Kunden eine eigene Serverhardware nur für ihn allein zur Verfügung, beim Virtual Dedicated Server, dem virtuellen dedizierten Server, ist zwar keine eigene Hardware für jeden Kunden, jedoch ein eigene virtuelle Maschine vorhanden. Ein VPS Server, ein Virtual Private Server besteht im Prinzip nur aus einem Prozess des jeweiligen Webserver-Programms; Apache etwa kann mehrere Domains oder Subdomains nebeneinander verwalten. Der VPS ist also die einfachste und preisgünstigste bei einem Hoster buchbare Lösung für eine Webpräsenz, der Managed Rootserver die aufwendigste und natürlich teuerste.

Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen: Der Virtual Private Server sieht aus Sicht des Besuchers aus wie ein eigener Rechner, der Virtual Dedicated Server sieht auch für den Administrator so aus und der „richtige“ Dedicated Server ist tatsächlich ein eigener Computer. Als dedizierter Server bietet der Managed Rootserver die Freiheit eines solchen bei der Wahl des Betriebssystems und der ganzen Software die darauf läuft. Zusätzlich zum Homing bzw. der Vermietung der Hardware, erledigt der Provider beim Managed Rootserver aber auch noch die Administration.

Dadurch ist ein Managed Root Server für den Seitenbetreiber so bequem wie ein Virtual Private Server, bei dem man sich ja auch nicht selbst darum zu kümmern braucht, dass die Maschine läuft, bietet aber alle Freiheiten, die ein dedizierter Server bietet. Der einzige Nachteil des Managed Rootservers gegenüber dem selbst administrierten dedizierten Servers ist, dass man die Inhalte natürlich nicht vor dem Personal des Hosters verbergen kann.

Thema: Hosting