Ein eigener Server beim Provider: Serverhoming

Sonntag, 8. November 2009

Als Serverhoming, auch als Serverhousing oder Serverhosting bezeichnet man eine Dienstleistung, die darin besteht, den Server eines Kunden im eigenen Rechenzentrum unterzubringen, zu betreiben und eventuell auch zu warten. Der Hauptgrund für Serverhoming, die Unterbringung eines Servers direkt im Rechenzentrum eines Providers also, besteht darin, dass er dort ohne größeren Aufwand direkt an die in aller Regel sehr schnelle Datenanbindung des Providers angeschlossen werden kann und daher Daten sehr schnell und in großen Mengen ans Internet abgeben kann.

Für Serverhoming beim Provider wird man sich entscheiden, wenn einerseits eine schnelle Antwort des Servers auf Anfragen aus dem Netz gewünscht oder erforderlich ist und andererseits große Freiheit bei der Administration herrschen soll. Will man Skripten oder gar Anwendungen auf einem Server betreiben, die in das Betriebssystem eingreifen und auf Datenträger in Bereiche oberhalb der Web-Root schreiben können, wird das bei einem virtuellen Server aus Gründen der Datensicherheit kein Provider gestatten, da außer der Domain des jeweiligen Kunden bei einem Absturz auch andere Domains betroffen sind.

Ist also große Freizügigkeit beim Programmieren eines Internetauftritts gewünscnht, entscheidet man sich für einen Dedicated Server, das ist ein dedizierter Server, der nur einem Kunden„gewidmet“ ist – dedicated oder dediziert bedeutet wörtlich „gewidmet“ – also nur einem selbst zur Verfügung steht. Das kann geschehen, indem man einem kompletten Server mietet oder aber einen eigenen Server bei dem Provider „wohnen“ lässt, denn dass bedeutet Serverhoming wörtlich. Eine Alternative zum Serverhoming wäre eine Standleitung zu einem Server, welcher in den eigenen Räumlichkeiten untergebracht ist.

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Managed Rootserver: Volle Freiheit aber rundum sorglos

Sonntag, 8. November 2009

Ein Managed Rootserver ist eine spezielle Dienstleistung im Bereich des Dedicated Server Hosting, bei der der Kunde zwar einen Dedicated Server zur Verfügung hat, sich jedoch nicht selbst um dessen Administration zu kümmern braucht. Man verbindet hier die Vorteile eines Virtual Private Server mit fast allen Vorteilen eines physischen dedizierten Servers.

Ein eigentlicher dedizierter Server – ob er nun als Managed Rootserver betrieben oder vom Kunden selbst verwaltet wird – stellt dem Kunden eine eigene Serverhardware nur für ihn allein zur Verfügung, beim Virtual Dedicated Server, dem virtuellen dedizierten Server, ist zwar keine eigene Hardware für jeden Kunden, jedoch ein eigene virtuelle Maschine vorhanden. Ein VPS Server, ein Virtual Private Server besteht im Prinzip nur aus einem Prozess des jeweiligen Webserver-Programms; Apache etwa kann mehrere Domains oder Subdomains nebeneinander verwalten. Der VPS ist also die einfachste und preisgünstigste bei einem Hoster buchbare Lösung für eine Webpräsenz, der Managed Rootserver die aufwendigste und natürlich teuerste.

Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen: Der Virtual Private Server sieht aus Sicht des Besuchers aus wie ein eigener Rechner, der Virtual Dedicated Server sieht auch für den Administrator so aus und der „richtige“ Dedicated Server ist tatsächlich ein eigener Computer. Als dedizierter Server bietet der Managed Rootserver die Freiheit eines solchen bei der Wahl des Betriebssystems und der ganzen Software die darauf läuft. Zusätzlich zum Homing bzw. der Vermietung der Hardware, erledigt der Provider beim Managed Rootserver aber auch noch die Administration.

Dadurch ist ein Managed Root Server für den Seitenbetreiber so bequem wie ein Virtual Private Server, bei dem man sich ja auch nicht selbst darum zu kümmern braucht, dass die Maschine läuft, bietet aber alle Freiheiten, die ein dedizierter Server bietet. Der einzige Nachteil des Managed Rootservers gegenüber dem selbst administrierten dedizierten Servers ist, dass man die Inhalte natürlich nicht vor dem Personal des Hosters verbergen kann.

Thema: Hosting