Kleine Speicher für die Tasche: USB-Sticks

Sonntag, 8. November 2009

USB-Sticks gehören zu den Massenspeichern, da sie die auf ihnen abgelegten Daten auch behalten, wenn der Computer ausgeschaltet wird. Sie eignen sich daher zum Abspeichern von Arbeitsergebnissen, vor allem aber auch zur Übertragung von Dateien von einem Computer zum anderen. In den Anfangszeiten des Computereinsatzes im Geschäfts- und Privatleben war die Diskette das typische Speichermedium, welches diesem Zweck diente und mit dessen Hilfe man Daten zwischen verschiedenen Computern austauschte. Vor allem der geringen Speicherkapazität wegen sind Disketten aber längst vollkommen veraltet.

Moderne USB-Sticks besitzen sehr hohe Speicher-Kapazitäten bis zu mehreren Gigabytes, sind klein, problemlos in der Anwendung und vor allem in der Anschaffung günstig. Sie benutzen die heute an jedem Computer vorhandene USB-Schnittstelle zur Datenübertragung. USB bedeutet Universal Serial Bus und bezeichnet ein Schnittstelle, mit deren Hilfe man alle möglichen Peripheriegräte an den Computer anschließen kann. Neben Druckern, Kameras und Scanner sind das vor allem auch Massenspeicher wie Schreib-/Lesegeräte für Speicherkarten und eben USB-Sticks. Derzeit im Gebrauch sind Sticks, die auf die derzeit aktuelle Schnittstellennorm USB 2.0 abgestimmt sind, die so genannten USB 2.0 Sticks.

Herzstück eines USB-Sticks sind der eigentliche Speicherchip und der Controller-Chip. Der Speicherchip ist ein Flash-Speicher, behält also auch nach dem Ausschalten des Stroms seinen Inhalt. Daher brauchen USB-Sticks keine eigene Stromversorgung. Der Controllerchip erhält seinen Strom während des Gebrauchs am Computer über die USB-Schnittstelle.

Für den Benutzer sieht der Inhalt eine USB-Sticks aus wie der einer Diskette oder Festplatte und das Verschieben der Dateien funktioniert auch genauso. Es gibt sogar bootfähige USB-Sticks, auf denen man Betriebssystem und Reparatursoftware speichern kann um Rechner wieder flott zu machen, bei denen ein Schaden am Bootlaufwerk aufgetreten ist.

Thema: Hardware

Kostengünstige Farbausdrucke mit dem Farblaser-Drucker

Sonntag, 8. November 2009

So wie der herkömmliche Laserdrucker zunächst High-Tech und ein teures Statusymbol für Firmen war, dann aber zum schnell zum Allerweltsgerät für jedermann wurde, ist auch ein Farblaser-Drucker heute schon lange nichts mondänes mehr, sondern einigermaßen günstig zu haben. Auch die bei vielen Leuten beliebten Multifunktionsgeräte aus Laserdrucker, Scanner, Fax und Kopierer sind mittlerweile in Farblaser-Drucker-Ausführung erhältlich.

Wie die Technik beim herkömmlichen Laserdrucker der  Kopierer-Technik gleicht, so arbeitet auch ein Farblaser-Drucker ähnlich wie ein Farb-Kopierer: Sein Herzstück ist eine elektrostatisch aufladbare Walze, die in den zu färbenden Bereichen das Tonerpulver annimmt und auf das Papier überträgt. Nur dass hier nicht nur schwarzes, sondern Tonerpulver in mehreren Grundfarben verwendet wird, aus denen sich durch die Mischung auf dem Papier dann die vielen verschiedenen Farbtöne des fertigen Bildes ergeben.

Zum Betrieb eines Farblaser-Drucker ist also wie beim schwarzweißen Laserdrucker Tonerpulver, hier aber in mehreren Farben, erforderlich. Mittlerweile ist es möglich und üblich, die Tonerpatronen nachzufüllen, so dass die im Vergleich zum Tintenstrahldrucker geringeren Druckkosten weiter gesenkt werden können.

Als Fotodrucker sind einigermaßen preiswerte Farblaser-Drucker bedingt geeignet, hier hat der Tintenstrahler aber die Nase noch vorn. Wo es jedoch nicht auf Hochglanz ankommt, zum Beispiel bei der Erstellung von Grafiken, Charts und Diagrammen, sind auch preiswerte Farblaser-Drucker gut einzusetzen und können den Vorteil, in den Kosten sehr günstig zu sein, voll ausspielen. Wenn es weniger auf den künstlerischen Wert und mehr auf den Informationsgehalt von Fotos ankommt, kann aber auch hier durchaus mit einem Farblaser-Drucker gearbeitet werden.

Thema: Hardware